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Nikotin kann bekanntlich auf verschiedene Weise konsumiert werden. Allen voran durch herkömmliche Tabakprodukte und seit ein paar Jahren auch mittels E-Zigaretten. Großes Begleitthema war und ist immer noch die Raucherentwöhnung oder der Weg weg vom Nikotinkonsum. Die E-Zigarette hat sich mittlerweile als gutes Mittel zum Ausstieg aus dem Rauchen etabliert.

Der deutsche Dachverband der Suchtfachgesellschaften (DSG) hat sich kürzlich in einer Veröffentlichung (Suchttherapie 2017; 18(03):120-123) klar zur E-Zigarette positioniert. Der DSG erachtet die E-Zigarette nun als nützliche Möglichkeit, weg vom Nikotin zu kommen. Der Dachverband ist auch der Ansicht, dass die E-Zigarette nun auch von der Bevölkerung gut angenommen wurde. Er warnt, dass die sich dadurch ergebenden Chancen zur Tabakentwöhnung nicht durch eine „zu umfassende Regulierung des Produkts zunichtegemacht werden.“

Der Dachverband strebt zwar langfristig einen kompletten Rauchstopp an, hat aber bis dahin das Ziel den Schaden durch Tabakkonsum für solche Raucher zu verringern, die nicht aufhören wollen oder können. „Harm Reduction“ ist der Fachbegriff dafür.

Dr. Alexander Nussbaum, ein Sprecher von des Zigarettenherstellers Philip Morris, sagte auf einer Veranstaltung: „Rauchern kann nun zum Dampfen geraten werden, wenn diese nicht für die üblichen Entwöhnungsmittel wie Beratung, psychotherapeutische Verfahren oder Medikation zu gewinnen sind.“

Dr. Christoph Nielen, Facharzt für Innere Medizin ist auch einer der Mediziner, die das Dampfen als weniger schädliche Alternative ansehen. Für seine Patienten gäbe es nicht schlimmeres als weiter zu Rauchen. Nielen findet beim Dampfen nichts, das objektiv schlimmer ist als das rauchen. Daher empfiehlt er E-Zigaretten oder auch Tabakerhitzer als Entwöhnungsmethoden.

Es ist erfreulich, dass das Dampfen von E-Zigaretten einheitlich als weniger schädlich angesehen wird als das Rauchen einer klassischen Zigarette. Das englische Royal College of Physicians sieht das Gesundheitsrisiko durch den Genuss von E-Zigaretten sogar als 95 % weniger schädlich, als der einer Zigarette.

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